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Cynops ensicauda

Familie: Salamandridae

Vorkommen: Japan, Riukiu Inselgruppe; Stillgewässer

Bezeichnung: Schwertschwanzmolch

Unterarten: Cynops ensicauda ensicauda; Cynops ensicauda popei

Beschreibung:

Die Nominatform - Cynops ensicauda ensicauda - kommt auf den japanischen Inseln Amami-, Tokuno- und Kakeroma vor;

 

 

 

 

 

Cynops ensicauda popei auf den Inseln Okinawa und Kin.

 

 

 

 

Die Weibchen werden meist 14 bis 16 cm lang. Gelegentlich wird sogar von bis zu 20 cm großen Tieren berichtet. Männchen bleiben deutlich kleiner. Die Grundfarbe der Oberseite ist schwarz bis dunkel braun. Von den Parotiden verlaufen auf beiden Seiten mehr oder weniger ausgeprägt gelbe bis orange Längsstreifen. Diese Linien können unterbrochen sein, nur aus wenigen Punkten bestehen, oder gänzlich fehlen. Insbesondere bei der Nominatform (C.e.ensicauda) tritt auch häufig eine orange Linie in der Rückenmitte auf. Demgegenüber kommen bei der Unterart C.e.popei weiße Flecken vor. Diese Fleckung kann große Teile der Flanken und des Rückens bedecken, aber auch kaum zu sehen sein. Auch die Bauchseite ist sehr variabel. Sie ist gelb bis gelborange, und mehr oder weniger stark von unregelmäßigen schwarzen Flecken durchsetzt. Der Schwarzanteil kann hier bis auf wenige kleine Punkte fehlen, oder insbesondere bei Jungtieren auch fast den gesamten Bauchbereich einnehmen, so dass nur noch eine schmale gelborange Linie in der Mitte verbleibt. Hierzwischen sind alle Übergänge möglich. Die Unterkante des Schwanzes hat die gleiche Färbung. Die Haut ist gekörnt. Sie ist deutlich rauer als bei Cynops orientalis, aber meist etwas feinkörniger als bei Cynops pyrrhogaster. Mit dieser nahe verwandten Art verbindet sie auch eine Leiste, die sich über der Rückenmitte erhebt.
Das Männchen unterscheidet sich vom Weibchen durch die in der Paarungszeit halbkugelförmig angeschwollene Kloake und breitere Schwanzschneiden. Bei C.e.ensicauda bildet das Männchen dann auch eine weißbläuliche Schwanzfärbung aus. Diese Färbung tritt hingegen bei C.e.popei nicht auf.
Bei Weibchen ist der Schwanz stets länger als die Kopf/Rumpflänge; bei den Männchen kürzer oder allenfalls gleich lang.

Haltung:
Auf Grund seiner südlichen Verbreitung ist der Schwertschwanzmolch eine relativ wärmeverträgliche Schwanzlurchart, die in normal geheizten Wohnräumen gut zu halten ist.
Im Sommer werden Temperaturen von 26 °C problemlos vertragen. Einige Autoren geben bis zu 30 °C Wassertemperatur an. M.E liegen die optimalen Temperaturen aber bei etwa 24 °C.
Eine Winterruhe sollte nicht erfolgen. Absenkung der Wassertemperatur auf 15 bis 18 °C, und Kurztage von ca. 8 Stunden sind ausreichend.

Paul Bachhausen, Am Püttkamp 20, 40629 Düsseldorf, E-mail: salamanderseiten@gmx.de

Literatur:
BACHHAUSEN, PAUL (Jan. 2003), Die Feuerbauchmolche der Gattung Cynops, Teil 2 - REPTILIA
BACHHAUSEN, PAUL (Dez. 2002), Die Feuerbauchmolche der Gattung Cynops, Teil 1 - REPTILIA

SPARREBOOM, M. (1996/1997): Sexual Interference in the sword-tailed newt, Cynops ensicauda popei (Amphibia: Salamandridae), Blackwell - Wissenschafts-Verlag, Berlin 102: 672-685

SPARREBOOM, M. & H. OTA (1995): Notes on the life-history and reproductive behaviour of Cynops ensicauda popei (Amphibia: Salamandridae) - Herpetological Journal 5: 310 -315

WENNMACKER, F. & J. VAN DER ZEE (1993): Der Schwertschwanz-Molch (Cynops ensicauda) - DATZ April 1993 : 228-229

WIESNER, H. (1980): Der Schwertschwanzmolch, Cynops ensicauda HALLOWELL - elaphe, Berlin 1980 (3): 46-48.

WOLTERSDORF, W. (1941): Weiteres vom schwertschwänzigen Molche (Cynops ensicauda) - Blätter für Aquarien und Terrarienkunde 39/40: 387-388

WOLTERSDORF, W. (1936): Umwandlung des Farbkleides bei Cynops ensicauda - Blätter für Aquarien und Terrarienkunde (5): 105-108

WOLTERSDORF, W. (1933): Zur Kenntnis des Triturus ensicauda, I. Über Triturus (=Triton) ensicauda - Blätter für Aquarien und Terrarienkunde 44(3): 35-37

Quelle:

www.salamanderseiten.de