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Dringender Aufruf
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An alle Halter von Neurergus kaiseri,
Jetzt haben wir den Salat:
Neurergus kaiseri ist
WA-I Tier und somit CITES-pflichtig!
150 Tage haben die staatlichen
Verwaltungen nun Zeit, das in Gesetzesform zu gießen respektive die
Bestimmungen anzugleichen.
Das ist SEHR WENIG Zeit!
Nachdem der
überwiegende Teil der Fachleute die Entscheidung der IUCN für
fragwürdig hält, versuchen verschiedene Organisationen nun, die
negativen Auswirkungen dieses Beschlusses möglichst gering zu
halten.
Um den staatlichen Gremien die
tatsächlichen Verhältnisse aufzuzeigen, ist es deshalb unbedingt
nötig, die erfolgreiche Haltung der Art in Liebhaberkreisen
nachzuweisen.
Peter Janzen wird das im Rahmen der
internationalen Zoodirektorenkonferenz bündeln und präsentieren. Die
Unterstützung durch die AG-Urodela ist für ihn essentiell!
Wir brauchen:
- Anzahl/Geschlecht der gepflegten
Adulti
- Herkunft der Tiere
(Wildfang/Nachzucht/Nachzuchtquelle)
- Gab es bereits erfolgreiche
Nachzuchten? Wenn ja, wann und wie groß war circa der Erfolg
(Überlebende Jungtiere im ersten Jahr)?
Meldet bitte bis zum
15.04.2010 diese Daten an Jochen Kopetsch (jochen.kopetsch@arcor.de)
Es ist selbstverständlich, dass
alle Daten aus dieser Erhebung ausschließlich anonymisiert
Verwendung finden werden. Unsere Mitglieder sollten möglichst auch
Bestände angeben von Leuten, die zwar nicht der AG angehören, aber
namentlich bekannt und einverstanden sind. Auch anonyme Schätzungen
werden akzeptiert.
Je höher die hier erhobenen Zahlen
sind, umso wahrscheinlicher wird es, dass innerhalb der EU eine
Lösung möglich wird, wie für
Ambystoma mexicanum, dem Axolotl: keine CITES-Pflicht
innerhalb der EU.
Das Molchregister ist die einzige
Organisationsform, die in der Lage ist, derartige Informationen in
Europa zu liefern!
Ich bitte daher dringend alle
Beteiligten, sämtliche Anstrengungen zu unternehmen, damit wir eine
möglichst umfassende Darstellung zusammen kriegen. Es scheint, als
ob unser Hobby wirklich an einer Wende angelangt ist. Gelingt es uns
nicht, die politisch motivierten Einschränkungen auf ein
erträgliches Maß einzugrenzen, könnte der Damm brechen und ein
totales Haltungsverbot, wie es Ingo Pauler anlässlich seines
Abschieds als DGHT-Vorsitzender in Aussicht gestellt hat, wäre die
unmittelbare Folge (eine ganze Reihe von weiteren Arten steht schon
in der Warteschleife!).
Also bitte helft uns (allen) und
sendet die Angaben zu Jochen Kopetsch.
Günter Schultschik
für das
Molchregister
Dr. Wolf-R. Grosse
für die Leitung der AG Urodela
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