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Das Molch-Register der Art Neurergus crocatus

Erst seit wenigen Jahren lebt Neurergus crocatus in unseren Terrarien. Wahrscheinlich entstammen alle derzeit in menschlicher Obhut befindlichen Tiere einem einzigen Import 1990 aus dem Irak (RADSPIELER 1990). Die Molche wurden damals in der Nähe von Aqra in irakisch Kurdestan gesammelt. Auf Grund der seither prekären politischen Lage im Gebiet ist es nicht wieder möglich gewesen, dieses oder weitere Habitate aufzusuchen. Eine Ergänzung der Bestände ist deshalb zur Zeit kaum möglich.

Trotz eifrigen Bemühens einer Reihe von engagierten Terrarienern kam es nach einigen wenigen erfolgreichen Nachzuchten zu Einbrüchen in den Gruppen. Die Anzahl der gepflegten Tiere ging dramatisch zurück und es stand zu befürchten, dass die Art in den Terrarien verlöscht. Aus diesem Grund ist Neurergus crocatus zur "Flaggschiffart" des Molch-Registers geworden. Nun bedarf es großer Anstrengungen, diesen Molch doch noch in seinem Bestand zu erhalten.

Alle Pfleger dieser mittlerweile in unseren Terrarien extrem selten gewordenen Art sind daher aufgerufen, mit ihren Tieren an einem Erhaltungszuchtprogramm teilzunehmen.

Die Gattung Neurergus mit ihren 4 Arten (crocatus, strauchii, kaiseri, microspilotus) lebt im wesentlichen im Bereich des Siedlungsgebietes der kurdischen Volksgruppe. Deshalb auch der deutsche Name: Kurdische Bergbachmolche. N. crocatus kommt in der südöstlichsten Ecke der Türkei (Hakkari), im nördlichen Bereich des Zagros Gebirges im Irak und ebenso im Zagros Gebirge des Irans bis zum Urmia See vor. Das Vorkommensgebiet der Art liegt also in einer politisch instabilen Zone. Ein Bereisen für wissenschaftliche Zwecke ist daher zur Zeit wenn überhaupt, nur unter Problemen möglich.

Neurergus crocatus ist, wie auch seine Schwesternarten, recht nahe mit der Gattung Euproctus verwandt. Er stellt folglich eine Fliesswasser bewohnende Art dar. Durch die massiven geologischen Veränderungen (Gebirgshebungen, Austrocknung) musste sie sich an allmählich veränderte Bedingungen anpassen. Da im Lebensareal der Art praktisch nur Gebirgsbäche als dauerhaft bewohnbare Gewässer bestehen blieben, musste sie sich an dieses Habitat anpassen und hat dies auch sehr erfolgreich getan. Allerdings hat es die Art nicht davor bewahren können, in recht extreme Standorte abgedrängt zu werden. Meist sind die kleinen Gewässer systeme mittlerweile weitgehend isoliert. Die Landbrücken dazwischen von den Tieren nicht mehr überwindbar. Wir finden daher einzelne Populationen, die durch ihre Isolation potentiell verletzlich sind. Man stelle sich etwa den Ausbruch einer Infektion vor. Oder- viel schlimmer- vom Menschen verursachte Habitatveränderungen. Zwar haben wir annähernd keine Daten von der derzeitigen Bestandssituation der Art, aber auf Grund der Lage der Vorkommensgewässer und den herrschenden klimatischen Bedingungen kann angenommen werden, dass ein einmal für die Art verlorenes Gewässersystem auf natürlichem Weg kaum wiederbesiedelt werden kann.

Die bewohnten Gewässer liegen häufig direkt in Siedlungsgebieten, da Wasser selbstverständlich auch für die dort lebende Bevölkerung einen enorm hohen Stellenwert besitzt. Entsprechend pfleglich werden die Bäche von den Menschen betreut. Um die Frühjahrshochwässer einzudämmen, verlaufen die meisten Bäche in der Nähe der Dörfer zwischen Legsteinmauern. Diese Mauern stellen ein hervorragendes Landhabitat für die Molche dar. Insofern profitieren die Tiere erheblich von den Eingriffen der Leute. Andrerseits gelten sie bei der Landbevölkerung als sehr giftig und werden deshalb erschlagen. In der bisherigen Situation haben die Tiere offensichtlich mehr Vor- als Nachteile aus den Eingriffen in ihren Lebensraum gezogen. Die extensive Nutzung der Resourcen, die Situation des völligen Fehlens technischer Chemikalien geht aber in Kurdestan allmählich zu Ende. Es ist durchaus verständlich, dass auch die dortige Bevölkerung am Wohlstand teilhaben möchte. Inwieweit Neurergus als teilweiser "Kulturfolger" diese Veränderungen überstehen wird, bleibt abzuwarten.

Neurergus crocatus besiedelt Gewässer, die sich durch starkes Gefälle und dadurch erhebliche Strömung auszeichnen. Bis auf die Legsteinmauern in den Siedlungsgebieten ist die Umgebung der Bäche zumeist felsig und teilweise vollkommen vegetationsfrei. In tieferen Lagen sind die Bäche auch durch lichtes Buschwerk beschattet. Häufig sind sie der ungehinderten Sonneneinstrahlung ausgesetzt und versiegen meist am Ende des Frühjahrs. Im Winter hingegen gibt es große Schneemengen, die im März/April rasch abschmelzen und zu heftigen Hochwässern führen. Während dieser Hochwässer sind die Bäche von den Tieren nicht nutzbar. Sie würde augenblicklich verdriftet werden. Erst, wenn sich ruhigere Gumpen und langsam strömende Bereiche gebildet haben, wandern zuerst die Männchen und später auch die Weibchen ein. Das Laichgeschäft und die nachfolgende Embryonal- und Larvalentwicklung muss verhältnismässig rasch erfolgen, da die Gewässer ja während des Sommers häufig versiegen und nicht mehr nutzbar sind. Die hohe Intensität der Sonneneinstrahlung begünstigt eine derartige Entwicklung. Zunächst die Männchen, später auch die Weibchen und schliesslich die Jungtiere verlassen das Wasser und finden Zuflucht in Felsspalten und in den Legsteinmauern, wo sie die heisse Zeit wahrscheinlich recht immobil verbringen.

Da es zum Lebenszyklus von Neurergus kaum Daten gibt und Habitatbeobachtungen meist auf kurze Momentaufnahme beschränkt sind, handelt es sich bei den Angaben um spekulative Interpretationen der vorgefundenen Situation im Zusammenhang mit den entsprechenden geologischen und Klimadaten. Beobachtungen im Terrarium ergänzen diese Befunde und lassen sie, zumindest teilweise, verifizieren.

Aus den wenigen Informationen, die uns bisher vom natürlichen Habitat vorliegen, ergeben sich folgende, als vorläufig zu betrachtende, Empfehlungen für die Haltung von Neurergus crocatus:

Auf Grund der Grösse der Tiere sollten die Becken für den Landaufenthalt eine Kantenlänge von 60-100 cm für eine Gruppe von 4-5 Tieren aufweisen. Das mag recht knapp bemessen erscheinen, aber es gilt zu bedenken, dass das Bewegungsbedürfnis der Tiere auffällig gering ist. Zum anderen ist es wichtig, die nötige Dichte von Futtertieren zu gewährleisten. In zu grossen Becken ist die Wahrscheinlichkeit des Verhungerns eine echte und ernst zu nehmende Gefahr! Als Unterschlupfmöglichkeit sollten vor allem Kalksteinplatten dienen. Wichtig hierbei ist, dass der Aufbau so gestaltet wird, dass eine Kontrolle der Tiere trotzdem jederzeit möglich ist. Obwohl diese Molche recht widerstandsfähig gegen Austrocknung sind, ist es unerlässlich, regelmässig zu kontrollieren und die entsprechende Feuchtigkeit zu gewährleisten. Dies kann durch sprühen, auflegen der Steinaufbauten auf feuchten Schaumstoff oder auch durch einen wenige Millimeter betragenden Wasserstand erfolgen. Der Autor bevorzugt die Schaumstoffmethode, da sie längerfristig stabilisierend auf den Wasserhaushalt einwirkt und keine Futtertiere ertrinken können.

Interessant ist, dass ein Grossteil der adulten Neurergus das Wasser von selbst kaum verlässt, wie es beispielsweise Triturus tut. Möglicherweise weisen die Tiere dieses Verhalten nur reduziert auf, da ihre Wohngewässer ohnehin regelmässig austrocknen. Dieses Verharren im Wasser selbst bei ungünstigen Bedingungen verleitet dazu, dies pflegetechnisch, auf Grund der einfacheren Betreuung, auszunützen. Der dadurch fehlende oder drastisch abgekürzte Landaufenthalt hat aber möglicherweise negativen Einfluss auf die zyklische Gonadenentwicklung und gefährdet somit den Nachzuchterfolg. Eine derartige Pflegevereinfachung ist daher nicht im Sinne einer artgerechten Haltung.

Das Becken für den Wasseraufenthalt kann erheblich grösser als das für den Landaufenthalt sein. Die Tiere sind in der Wasserphase agil und häufig unterwegs. Ein kräftiger Filter, dessen Rücklauf über die Oberfläche plätschert, ist unverzichtbar. Die dadurch erzeugte Wasserbewegung kann durchaus so stark sein, dass sich die Tiere im direkten Strömungsbereich schon ordentlich abmühen müssen, nicht verdriftet zu werden. Für die Balz und Eiablage bedarf es aber auch ruhigerer Zonen. Der Wasserstand sollte mindesten 15 cm betragen, aber 30 nicht überschreiten. Möglichst karbonathältiges und alkalisch reagierendes Wasser entspricht den natürlichen Bedingungen.

Neurergus crocatus hält eine ausgeprägte Winterruhe. Die sicherste und einfachste Methode, diese anzubieten, ist ein Kühlschrank. Die Temperatur sollte zwischen 4 und 5C liegen. Höhere Temperaturen lassen den Stoffwechsel nicht genügend zur Ruhe kommen. Die Tiere würden Energie verbrauchen, die sie in dieser Phase durch fressen nicht auffüllen können. Die Folge ist, dass sie abmagern und sich kaum vermehren können. Günstigerweise bringt man die Tiere einzeln in Kunststoffboxen unter, deren Deckel perforiert sind. Am Boden der Boxen wird feuchtes Fliesspapier (Küchenrolle) in mehreren Lagen gebreitet. Als Unterschlupf dienen einige Kalksteinbrocken. Die Behälter müssen regelmässig kontrolliert werden, da im Kühlschrank eine hohe Gefahr des Austrocknens besteht. Bei Bedarf wird nachgefeuchtet. Exkremente und Häutungsreste werden bei dieser Gelegenheit entfernt.

Fütterung: Der Futterbedarf von Neurergus ist mengenmässig niedriger als von manch anderem Schwanzlurch gewohnt. Da die langsam wachsenden Tiere deshalb nicht besonders viel aufnehmen, ist besonders darauf zu achten, dass das Angebot vielfältig und qualitativ hochwertig ist. Die verabreichten Futtertiere müssen daher zuvor entsprechend angefüttert werden, bevor sie angeboten werden. Insbesonders für Heimchen und Grillen aus dem Handel gilt dies. Ansonsten sind sämtliche einschlägigen Futterquellen zu nützen, die nutzbar gemacht werden können. Leider verweigern viele Neurergus beim Landaufenthalt Regenwürmer, die sie im Wasser durchaus nehmen. Insekten und deren Larven sind offenbar das bevorzugte Futter. Magenanalysen von Wildfängen liegen nicht vor.

Nachzucht: Wie schon eingangs erwähnt, sind nach einigen Erfolgen der ersten Jahre nun schon länger kaum oder keine Nachzuchten mehr erzielt worden. Das hat die Art in unseren Terrarien sehr selten werden lassen. Jeder Halter sollte daher das Möglichste tun, den Tieren die Bedingungen zu bieten, die eine Vermehrung erlauben!

Nach der entsprechenden Winterruhe werden die Molche in Aquarien eingesetzt, wie oben beschrieben. Die Wassertemperatur sollte 12-15C betragen. Zur Eiablage dienen Steinaufbauten im Wasserteil, die gerade durchschlüpfbare Spalten und auch überhängende Platten anbieten, da Neurergus- Weibchen in der Regel ihre Eier in derartigen Spalten oder aber kopfüber an die Decken von Höhlen und Überhängen kleben. Oft werden sämtliche Eier an der gleichen Stelle angeheftet, sodass ein regelrechtes Gelege entsteht. Um die Gefahr des Eierfressens auszuschalten, sollte der Laich regelmässig in ein anderes Becken überführt werden. Die übliche Anzahl der gelegten Eier pro Weibchen dürfte 50-60 nicht überschreiten.

Das Wasser im Zeitigungsbecken ist mittels Filter und/oder Ausströmer ständig in Bewegung zu halten, entwickeln sich doch die Eier im natürlichen Habitat im strömenden Wasser.

Um ein Ansaugen der schlüpfenden Larven zu verhindern, bieten sich entweder Schwammfilter oder aber ein entsprechender Aufsatz auf der Ansaugöffnung des Filters an.

Artemia und/oder Cyclops sind die Erstnahrung der Larven, die einige Tage nach dem Schlupf erstmals Futter aufnehmen. Je nach Entwicklungsstand ist schliesslich auf grössere Futtertiere überzugehen.

Nach 3-4 Monaten metamorphosieren die Tiere und sind anschliessend an Land weiter zu pflegen. Die Geschlechtsreife wird nach 4-5 Jahren erreicht.

Während der Entwicklung zum erwachsenen Molch scheint es in einem bestimmten Entwicklungsabschnitt grosse Aufzuchtsprobleme zu geben. Kurz vor dem Erreichen der Geschlechtsreife werden die Semiadulti plötzlich überaus hinfällig, erkranken und sterben meist zu 100% in wenigen Wochen. Die Ursache hierfür ist unklar. Möglicherweise kommt es in dieser Phase zu einer hormonellen Umstellung der Gesamtphysiologie der Tiere, die mit einer vorübergehenden Immunschwäche einhergeht. Die hierbei bisher festgestellten Aeromonas-Infektionen ruhen von Keimen her, welche die Tiere ansonsten im Normalfall nicht erkranken lassen. An den Toten sind makroskopisch, wenn überhaupt, als Syptome nur leicht blutunterlaufene Stellen an den Hand- und Fussflächen feststellbar. Meist liegen die Tiere allerdings ohne von aussen erkennbare Ursache plötzlich tot im Becken. Um Massnahmen für den Restbestand einzuleiten, ist es dann in der Regel zu spät. Die Infektionen griffen bisher nicht auf andere Schwanzlurcharten über.

Der Autor hat auf diese Weise zweimal seinen gesamten Bestand an N. crocatus (8 bzw. 14 Tiere) verloren. Beim dritten Versuch wurden die Tiere bei den ersten Anzeichen dieser Schwäche voneinander isoliert und mehrere Wochen auf Fliesspapier gehalten, das mit einer Breitbandantibiotikumlösung getränkt war und alle drei Tage ausgetauscht wurde. Für 4 der 6 Tiere kam die Hilfe zu spät, 2 überlebten unter diesen Voraussetzungen und zeigten in weiterer Folge keine Symptome und erreichten problemlos das Adultstadium.

Nachdem das beschriebene Phänomen bei einer Reihe von Haltern und einigermassen unterschiedlichen Bedingungen ident aufgetreten ist, scheint es sich um ein Spezifikum von N. crocatus zu handeln, dem bislang ein Grossteil der Nachzuchten zum Opfer gefallen ist. Es ist diesem Problem daher in Zukunft besondere Aufmerksamkeit zu widmen!

Der dem Molchregister bekannteTerrarienbestand von Neurergus crocatus besteht zur Zeit aus weniger als 30 Tieren, die in verschiedenen Kleingruppen bei diversen europäischen Haltern leben. 2001 und 2002 hat es keine Nachzuchten mehr gegeben. Die Anzahl der Tiere nimmt weiter ab. Es bedarf deshalb des guten Willens aller Halter dieser Art, um fortpflanzungsfähige Gruppen zusammenzuführen und sie mit gemeinsamer Anstrengung vor dem Verlöschen in unseren Becken zu bewahren.

Der Autor, als Registerpate von Neurergus crocatus, appelliert daher an alle, die diese Art pflegen, mit ihm Kontakt aufzunehmen. Selbstverständlich werden im Sinne des Molchregisters alle diesbezüglichen Daten streng vertraulich behandelt.

Anregungen, Fragen und selbtverständlich auch sachdienliche Kritik zu Thema, bitte an den Autor:

Günter Schultschik

guenter.schultschik@wienkav.at

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mit * bezeichnete Zitate liegen in Form von Kopien vor
in [ ] gesetzte Zahlen bezeichnen die Seiten des Zitats, die sich unmittelbar auf Neurergus beziehen.

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Ansprechpartner für das Neurergus crocatus - Register:

Günter Schultschik

E-Mail: guenter.schultschik@wienkav.at